Herzlich Willkommen!

Kann es sein, dass mein Kind legasthen ist?

Schweifen die Gedanken Ihres Kindes beim Lesen/Schreiben/Rechnen immer wieder ab?

Fällt es Ihrem Kind schwer sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren?

Werden Buchstaben beim Schreiben häufig weggelassen oder vertauscht?

Beim Abschreiben passieren viele Fehler?

Du müsstest nur mehr üben! Streng dich doch ein bisschen mehr an! Sind das Sätze, die Sie fast täglich sagen?

Dann kommen Sie zu uns und wir testen Ihr Kind mittels der AFS-Methode und finden die Bereiche in denen Unterstützung benötigt wird.

Über uns

Mein Name ist Verena Heitzmann, ich bin diplomierte Legasthenietrainerin und diplomierte Lerndidaktikerin. (EÖDL)

Rund 15% Prozent der Menschen haben Legasthenie. Die Ursache liegt im Genbereich, ist also, anders als die Lese- Rechtschreibschwäche (LRS), nicht erworben und es bedarf eines anderen Trainingsaufbaus. Legasthene Menschen haben differente Sinneswahrnehmungen, wodurch es häufig zu einer Unaufmerksamkeit beim Arbeiten mit Symbolen und schließlich zu Fehlern beim Lesen, Schreiben und Rechnen kommt. Sie sind also weder lernschwach noch minder intelligent, sie haben lediglich eine differente Informationsverarbeitung, an der trainiert werden kann.

Legasthenie sollte frühzeitig erkannt werden, sodass eine Sekundärlegasthenie verhindert werden kann. Von Sekundärlegasthenie spricht man, wenn psychische oder physische Problematiken zusätzlich erworben wurden. Die Anerkennung, die Kinder mit konstant guter Schulleistung erfahren, bleibt legasthenen Kindern oft fern. Diese Leistungsdefizite werden für das Kind spürbar und das Selbstwertgefühl wird geschädigt. Dies kann zu einer Blockade der Lernbereitschaft und zu Verhaltensauffälligkeiten führen.

Aus diesem Grund ist es unglaublich wichtig, legasthenen Menschen niemals das Gefühl zu geben, „schlecht“ zu sein und jeden kleinen Lernfortschritt zu loben!

Mit viel Geduld, Arbeit und der Bereitschaft zu helfen, steht dem Erfolg nichts im Wege.

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Was ist Legasthenie?

Als Legasthenie bezeichnet man die Problematik, wenn es bei offensichtlich intelligenten Kindern zu einer Diskrepanz zwischen ihren allgemeinen Leistungen und den Leistungen, die sie im Schreib-/Lesebereich erbringen, kommt, welche genetische Ursachen hat.

Was sind die Ursache einer Legasthenie?

Neuere Forschungen weisen darauf hin, dass eine Legasthenie zu einem großen Teil genetisch bedingt ist. Bisher wurden sechs Regionen auf den Chromosomen 1, 2 ,3 ,6 ,15 und 18 identifiziert, die die Lese- und Rechtschreibfähigkeit indirekt beeinflussen. Diese Erbinformationen, welche differente Sinneswahrnehmungen verursachen, machen legasthenen Menschen Probleme beim Erlernen des Schreibens, Lesens und/oder Rechnens. Es ist sehr wichtig, ein Ursachenverständnis zu entwickeln und zu erkennen, welche Bedeutung Zusatzfaktoren haben können und wie sie die Primärlegasthenie beeinflussen.

Wo findet man Hilfe bei Legasthenie?

Die Ebenen der Diagnose ist davon abhängig, an welchen Spezialisten sich die Eltern zuerst wenden, wenn ihr Kind Schwierigkeiten beim Erlernen des Schreibens, Lesens und Rechnens hat. In der Regel sind es noch immer Ärzte oder Psychologen, da der Lehrer oftmals auch keinen Rat hat, wenn ein Kind verhaltensauffällig wird. Dabei ist zu beachten, dass …

Ist Legasthenie eine Störung oder eine Begabung?

Laut Studie sehen 4 von 5 erfolgreichen Legasthenikern ihre legasthene Denkweise als Teil ihres Erfolges. Legasthene Menschen sind zumindest sehr intelligent (besonders im technischen und kreativen Bereich), hoch begabt und können Leistungen erbringen, an die andere nie herankommen können. Legasthene Gehirne sind jedoch anders „verkabelt“ – Informationen werden anders verarbeitet. Daraus resultieren Stärken und Herausforderungen.

Wie weit verbreitet ist Legasthenie?

Man schätzt, dass heute ca. 15% der Weltbevölkerung von Legasthenie / Dyskalkulie betroffen sind. In einer Klasse mit 20 Schülern könnte das 3 Kinder betreffen. Ist Legasthenie / Dyskalkulie bereits ein Thema in der Familie, dann ist die Wahrscheinlichkeit zwischen 60 bis 70%, dass Legasthenie / Dyskalkulie weitervererbt wird.

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